Einflügelige Adhäsivbrücken – eine bewährte Therapieoption nicht nur zum Schneidezahnersatz

  • ZA
  • KFO
Prof. Dr. Matthias Kern

Referent: Prof. Dr. Matthias Kern, Kiel

Ort: ZÄF, Würzburger Straße 150, 63743 Aschaffenburg

10 Fortbildungspunkte nach den Richtlinien der BZÄK und DGZMK

Inhalt:

  • Indikationen und Kontraindikationen von einflügeligen Adhäsivbrücken
  • Planung und Visualisierung der Planung in Grenzfällen (Mock-up)
  • Optimierung des Pontic-Bereiches (Rolllappen, Bindesgewebstransplantat)
  • Minimalinvasive Präparation des Adhäsivflügels
  • Abformung und  provisorische Versorgung
  • CAD/CAM-Herstellung & Verblendung
  • Ausformung der Pontic-Auflage
  • Sichere Konditionierung und adhäsive Befestigung
  • Erweitertes Therapiespektrum mit Ersatz von Eckzähnen und Prämolaren
  • Nachsorge und Beherrschung von Komplikationen

Bei Schneidezahnlücken und kariesfreien Nachbarzähnen stellen einflügelige Adhäsivbrücken heute eine hervorragende Therapieoption dar, die auch schon bei Kindern zur Anwendung vor Abschluss des Wachstums besteht. Indikationen und Kontraindikationen von einflügeligen Adhäsivbrücken aus Metall- und Vollkeramik werden erläutert, sowie Vor- und Nachteile sowie klinisches und labortechnisches Vorgehen werden dargestellt. Step-by-Step-Bildabfolgen und Videofilme veranschaulichen das genaue Vorgehen. In der Regel wird Zirkonoxidkeramik als Gerüstmaterial bevorzugt, was aufgrund der Erfahrungen des Referenten auch den adhäsivprothetischen Ersatz von Eckzähnen und Prämolaren erlaubt. Die wissenschaftlichen Daten zur hervorragenden klinischen Bewährung der einflügeligen Adhäsivbrücken werden anhand von klinischen Studien dargestellt. Für einflügelige Schneidezahn-Adhäsivbrücken aus Zirkonoxidkeramik konnte inzwischen eine 98%ige Überlebensrate nach 10 Jahren nachgewiesen werden. Anhand von eigenen Patientenfällen, die zum Teil seit über 25 Jahren mit ihren vollkeramischen Adhäsivbrücken versorgt sind, kann gezeigt werden, dass die dargestellten Versorgungen sich wirklich langfristig bewähren.

Kursziel:

Nach diesem Kurs soll jeder Teilnehmer in der Lage sein, Adhäsivbrücken erfolgreich in das eigene Behandlungsspektrum zu integrieren.

Verpflegung: Mittagessen, Kaffeepausen, Getränke

 

Lebenslauf Prof. Dr. Matthias Kern

FADM (Fellow of the Academy of Dental Materials), Spezialist für Prothetik (DGPro), Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI)

Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Studium der Zahnheilkunde in Freiburg 1980-85, Promotion 1987, Assistent an der Prothetischen Abteilung der Zahnklinik in Freiburg 1985-89. Oberarzt an der Prothetischen Abteilung 1989-91 und 1994-97. Forschungsaufenthalt an der University of Maryland in Baltimore, USA 1991-93  (Stipendi­um der Deutschen Forschungsgemeinschaft). Habilitation 1995. Ruf auf die C 4-Professur für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität 1997. Bestellung zum Direktor der Klinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffkunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Universitätsprofessor seit 1998.

Studiendekan Zahnmedizin 2002-2011. 1. Vorsitzender der Schleswig-Holsteinischen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde seit 2004. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro; vormals DGZPW) von 2008-2012, seit Juni 2012 Präsident der DGPro. In Dezember 2011 als erster Deutscher Wissenschaftlicher Empfänger des Schweitzer Research Awards der Greater New York Academy of Prosthodontics (GNYAP).

Mitglied der Fachredaktionen der Zeitschriften „Quintessenz“ und der „Implantologie“.

Fachbeiratsmitglied der wissenschaftlichen Fachzeitschriften „Ästhetische Zahnmedizin“, „Clinical Oral Investigations“, „Dental Materials“, „Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift“, „European Journal of Oral Implantology“, „International Journal of Prosthodontics“, „Journal of Adhesive Dentistry“, ,Journal of Prosthetic Dentistry“, „Journal of Prosthodontics“ und „Quintessence International“.

Hauptarbeitsgebiete: Adhäsivprothetik, Implantologie, vollkeramische Restaurationen und Materialkunde.

 

Preise:  Mitglied: 480,- €                             Nichtmitglied:  620,- €

 

Mitglieder der DGÄZ erhalten 10% Rabatt auf den Nichtmitlgieder-Preis.

Zurück